Vasektomie in Stuttgart

 

Die Sterilisation beim Mann

Nach abgeschlossener Familienplanung ist die Vasektomie eine sehr sichere und auf Dauer günstige Empfängnisverhütung. Des Weiteren hat sie den Vorteil für die Frau, dass diese keine hormonelle Belastung durch die Pille mehr hat. Aus diesem Grund werden in Deutschland bis zu 55.000 Vasektomien pro Jahr durchgeführt. Die Entscheidung für eine Vasektomie ist grundsätzlich endgültig und nur mit größerem Aufwand rückgängig zu machen.
Die Vasektomie wird ambulant und in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei werden die Samenleiter über einen winzigen Schnitt, gegebenenfalls auch über einen Hautspreizer (die sogenannte skalpellfreie Vasektomie) am Hodensack freigelegt und ein ca. 1 bis 3 cm langes Stück entfernt. Die Enden werden anschließend im Bereich der Schnittstellen verödet, umgeschlagen und mit einem Faden unterbunden. Durch dieses Vorgehen, unserer hohen operativen Expertise und einem komplett ausgestattetem urologischen OP, ist bei uns ein höchstes Maß an Sicherheit bei der Vasektomie gewährleistet. Auf Wunsch können wir diese auch problemlos in einer kurzen Vollnarkose durchführen. Die Operation dauert etwa 15 Minuten und ist sehr komplikationsarm (Bluterguss und Infektion deutlich unter 1 %).
Eine Ejakulation ist nach der Vasektomie weiterhin möglich, da das Ejakulat nur zu ca. 5 % im Hoden und Nebenhoden gebildet wird. Eine Veränderung der Menge wird deshalb meist nicht wahrgenommen. Durch die Sterilisation werden die Potenz und das sexuelle Empfinden nicht beeinflusst. Psychische Reaktionen auf die Sterilisation sind aber möglich.
Die Kosten für die Vasektomie liegen in örtlicher Betäubung mit allen Kontrolluntersuchungen bei etwa 500 € und werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.